Arbeiten mit Leben verbinden – so machen wir’s möglich.
Mehr Zeit fürs Leben – und trotzdem ein Job mit Verantwortung? In der Bundesverwaltung ist das kein Widerspruch. Ob du Zeit für Familie brauchst, dich weiterentwickeln willst oder einfach flexibel arbeiten möchtest: Hier findest du Rahmenbedingungen, die dir Freiräume geben. In diesem Blogbeitrag erfährst du, warum Work-Life-Balance bei uns mehr ist als ein Schlagwort – und wie auch du Arbeit und Leben in Einklang bringen kannst.
Echte Work-Life-Balance – geht das wirklich im öffentlichen Dienst?
Wir sagen: Ja! Und zeigen dir vier beispielhafte Lebensmodelle, wie sie so oder so ähnlich in der Bundesverwaltung Realität sind. Die Geschichten dieser Menschen stehen stellvertretend für viele Wege, wie Arbeit und Leben im Einklang funktionieren – unterstützt durch moderne Arbeitsmodelle und ein Umfeld, das mitdenkt.
Ali und Anna: Jobsharing mit Familienpflegezeit.

Ali wollte für seinen Vater da sein, als dieser pflegebedürftig wurde. Er beantragte Familienpflegezeit und reduzierte seine Stunden auf 20 pro Woche. Damit er beruflich eingebunden bleibt, teilt er sich seine Stelle im Jobsharing mit Anna – sie ist Mutter von zwei Kindern und ebenfalls in Teilzeit. Gemeinsam halten sie die Abläufe im Personalreferat am Laufen – mit enger Abstimmung, klarer Rollenverteilung und jeder Menge Vertrauen.
Was das bringt? Raum für Familie, Sicherheit im Job – und das gute Gefühl, nicht alles allein stemmen zu müssen.
Linh: Teilzeit, Homeoffice und ein Alltag, der passt.

Linh ist alleinerziehende Mutter und arbeitet 24 Stunden pro Woche in der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit einer Behörde. Zwei Tage pro Woche ist sie im Büro, die restliche Zeit arbeitet sie mobil – meist von zu Hause. Ihre Gleitzeit ohne feste Kernzeit nutzt sie, um ihre Tochter zur Schule zu bringen und abzuholen. Wenn es brennt, kann sie im Eltern-Kind-Büro arbeiten und ihre Tochter mitnehmen.
Was das bringt? Planbarkeit, Flexibilität – und Platz für beides: Kind & Karriere.
Tobias: Volle Leistung – für ein Sabbatical mit Weitblick.

Tobias arbeitet aktuell in Vollzeit im IT-Referat und hat einen klaren Plan: In zwei Jahren möchte er eine zertifizierte Weiterbildung im Bereich Informationssicherheit machen. Dafür spart er mit Unterstützung seiner Führungskraft Überstunden und Urlaub auf einem Langzeitkonto – das ermöglicht ihm später ein bezahltes Sabbatical, ganz offiziell und ohne Karrierenachteil.
Was das bringt? Zeit für die persönliche Weiterentwicklung – und damit neue Perspektiven und Motivation.
Leila: Remote Work und Sinn – made for Gen Z.

Leila lebt in Leipzig, arbeitet aber für ein Bundesamt mit Sitz in Bonn – größtenteils mobil im hybriden Modell. Für Meetings ist sie regelmäßig vor Ort, die restliche Zeit arbeitet sie aus dem Homeoffice oder Co-Working-Space. Was zählt: Ergebnisse, Ideen, Kreativität. Ihre Abteilung unterstützt sie mit Vertrauensarbeitszeit, Weiterbildungen und Offenheit für neue Arbeitsweisen.
Was das bringt? Eigenverantwortung, Vereinbarkeit – und das Gefühl, beim Staat etwas bewegen zu können.
Was die Bundesverwaltung unter Work-Life-Balance versteht – und warum das wichtig ist.
Für uns in der Bundesverwaltung ist Work-Life-Balance mehr als ein gutes Gefühl – sie ist Teil unserer Haltung als Arbeitgeberin. Wir wissen: Nur wer im Leben stabil steht, kann im Beruf dauerhaft Leistung bringen. Deshalb schaffen wir Rahmenbedingungen, die genau das ermöglichen.
Was das konkret heißt? Für uns geht es darum, dass du die vier zentralen Lebensbereiche – Arbeit, Gesundheit, soziale Beziehungen und persönliche Entwicklung – in Einklang bringen kannst. Und wir glauben: Arbeit darf nicht nur gut ins Leben passen, sondern auch etwas bedeuten. In der Bundesverwaltung übernimmst du Verantwortung – für Projekte mit Substanz, für Menschen, für unsere Gesellschaft. Ein Job mit Sinn braucht Raum zum Leben. Und genau den schaffen wir.
Dabei geht es nicht nur um Zeit für Familie oder private Verpflichtungen. Es geht auch darum, soziale Kontakte zu pflegen – innerhalb deines Teams, über Abteilungsgrenzen hinweg und außerhalb des Jobs. Eine gute Balance bedeutet für uns auch, dass du dich bei uns nicht nur beruflich, sondern auch persönlich weiterentwickeln kannst. Mit Angeboten zur Qualifizierung, Perspektivenwechseln und einem Umfeld, das Lernen und Offenheit fördert.

Zu unseren Work-Life-Balance-Maßnahmen gehören flexible Arbeitsmodelle wie Gleitzeit, Teilzeit, Jobsharing oder Sabbaticals – aber auch die Möglichkeit, mobil oder im Homeoffice zu arbeiten. Wir unterstützen dich dabei nicht nur technisch mit Laptop, Bildschirm oder Tastatur, sondern auch mit dem nötigen Know-how: von ergonomischer Arbeitsplatzberatung bis hin zu Empfehlungen für gesundes Arbeiten zu Hause.
Deine Gesundheit ist uns wichtig – körperlich und mental. Deshalb investieren wir in Programme zur Gesundheitsförderung, von Laufgruppen über Rückenschulungen bis hin zu Achtsamkeitstrainings. Du hast die Möglichkeit, dich zur Work-Life-Balance beraten zu lassen oder bei Bedarf psychosoziale Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Denn wir wissen: Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung für langfristige Zufriedenheit im Job.
Und ja – Jobsicherheit gibt’s bei uns auch. Aber uns reicht das nicht. Wir wollen, dass du bei uns nicht nur sicher, sondern auch gesund, motiviert und selbstbestimmt arbeiten kannst. Ob du für deine Familie da sein möchtest, Zeit für dich brauchst oder gerade richtig durchstartest: Deine Lebensphase bestimmt den Takt – nicht umgekehrt. Deshalb sagen wir klar: Work-Life-Balance ist bei uns kein Extra, sondern Teil des Jobs.
Work-Life-Balance verstehen – Antworten auf deine Fragen und die wichtigsten Begriffe.
In diesem Überblick findest du die häufigsten Fragen und Begriffe rund um modernes Arbeiten in der Bundesverwaltung – klar erklärt und alltagsnah eingeordnet.
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Work-Life-Balance heißt, dass Beruf und Privatleben in einem gesunden Verhältnis stehen. Es geht nicht nur um Arbeitszeit, sondern auch um mentale Gesundheit, Familie, persönliche Entwicklung und berufliche Zufriedenheit. Für uns in der Bundesverwaltung ist das keine Nebensache – sondern Teil unserer Haltung.
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Die Familienpflegezeit ermöglicht dir, deine Arbeitszeit bis zu 24 Monate lang auf mindestens 15 Stunden pro Woche zu reduzieren, um einen nahen Angehörigen zu Hause zu pflegen. In der Bundesverwaltung ist das machbar – inklusive Kündigungsschutz und Beratung. Deinen Verdienstausfall kannst mit einem zinslosen Darlehen vom Staat mildern.
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Beim Jobsharing teilen sich zwei Personen eine Vollzeitstelle. Beide arbeiten in Teilzeit – mit gemeinsamer Verantwortung. Das Modell ist ideal für Menschen mit Betreuungspflichten oder für alle, die sich Aufgaben bewusst teilen möchten. Auch besondere Tandem-Modelle sind möglich, z. B. wenn eine erfahrene Kraft eine Nachwuchskraft einarbeitet oder eine Vorgängerin bzw. ein Vorgänger die Übergabe begleitet.
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Neben klassischer Vollzeit gibt es im öffentlichen Dienst eine Vielzahl an Arbeitszeitmodellen: Teilzeit, Gleitzeit, Jahresarbeitszeit, Vertrauensarbeitszeit, Blockmodelle oder Jobsharing. Hybrides Arbeiten kombiniert Büro- und Heimarbeit – und ist in vielen Bereichen längst Realität.
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Mobiles Arbeiten heißt, dass du deine Aufgaben auch außerhalb der Dienststelle erledigen kannst – z. B. von zu Hause oder unterwegs. Die Bundesverwaltung stellt dafür digitale Ausstattung und klare Regeln bereit – inklusive Beratung für gesundes Arbeiten im Homeoffice.
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Remote Work geht über Homeoffice hinaus: Du arbeitest dauerhaft oder überwiegend ortsunabhängig. In Bereichen wie IT, Kommunikation oder Fachreferaten mit digitalem Schwerpunkt ist das bei uns schon heute möglich.
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Moderne Arbeitsweisen sind heute digital, flexibel und teamübergreifend. Dazu zählen hybride Arbeitsformen, agiles Projektmanagement, digitale Tools und crossfunktionale Teams. Auch in der Bundesverwaltung gewinnen diese Methoden an Bedeutung. Das Social Intranet des Bundes zum Beispiel fördert den schnellen, sicheren Austausch und macht die Zusammenarbeit agiler und effizienter.
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Mit dem Langzeitkonto kannst du Zeit ansparen – z. B. Überstunden, Urlaub oder Mehrarbeit. So gewinnst du später Spielräume für Auszeiten, z. B. für ein Sabbatical, eine Pflegephase oder den vorgezogenen Ruhestand. Auch umgewandelte Prämien wie die Jahressonderzahlung oder zusätzliche Urlaubstage können eingebracht werden. Langzeitkonten gibt es sowohl in der Tarifbeschäftigung als auch im Beamtentum.
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Ein Sabbatical ist eine mehrmonatige berufliche Auszeit – etwa für Weiterbildung, ein Ehrenamt oder zur Erholung. Möglich wird das über ein Lebensarbeitszeitkonto, auf dem du Überstunden oder Urlaub ansparst. Bei guter Planung sogar mit Gehaltsfortzahlung. Die Dauer kann mehrere Wochen bis zu einem Jahr betragen – je nach angesparter Zeit und Modell.
Du willst einen Job, der sich mit deinem Leben vereinbaren lässt? Die Bundesverwaltung bietet dir moderne Arbeitsbedingungen, verlässliche Strukturen und Aufgaben mit Verantwortung. Ob Teilzeit, mobiles Arbeiten oder Auszeiten zur Weiterentwicklung – hier findest du echte Möglichkeiten für deine Work-Life-Balance. Informiere dich jetzt über deine Einstiegsmöglichkeiten und entdecke freie Stellen im öffentlichen Dienst im Karriereportal der Bundesverwaltung!